Der Wirkstoff 2,2-Dibrom-2-cyanacetamid (DBNPA) wurde kürzlich im Rahmen der europäischen Biozidgesetzgebung unter verstärkte Aufsicht gestellt. Diese Substanz wurde als endokrin wirksamer Stoff (Hormon Disruptor) eingestuft und darf seit 2023 (PT4) und 2024 (PT2) in den meisten gängigen Anwendungen, wie der Oberflächenbehandlung in der Lebensmittelindustrie und der allgemeinen Desinfektion von Anlagen, nicht mehr verwendet werden.
Für QA-Manager und technische Dienstleister geht es bei der Desinfektion nicht nur um Wirksamkeit, sondern auch um Sicherheit und Zukunftssicherheit. Die Ausphasung von DBNPA sorgt für Unsicherheit: Wie garantiert man mikrobiologische Sicherheit ohne rechtliche oder betriebliche Risiken?
Der Einsatz von in-situ generierter hypochloriger Säure (HOCl) bietet QA-Experten ein starkes Versprechen: mikrobiologische Kontrolle ohne das Risiko endokriner Wirkungen, ohne Lagerung gefährlicher Chemikalien und mit nachgewiesener Wirksamkeit gegen Biofilm. Hierbei wird vor Ort und nach Bedarf eine Lösung durch Elektrolyse von Wasser und reinem Natriumchlorid hergestellt. Das resultierende Mittel ist besonders wirksam gegen Bakterien, Viren, Hefen und Schimmelpilze, einschließlich vorhandener und zukünftiger Biofilme
'Bei DYKA steuern wir nach Sicherheit, Qualität und Produktion und wollen jedes Jahr Fortschritte erzielen. Dank Watter können wir nun proaktiv statt reaktiv agieren. Die kontinuierlich hohe Wasserqualität ermöglicht es uns, unseren Produktionsprozess stabil zu halten und unsere Qualität zu steigern.'
Im Gegensatz zu DBNPA wird HOCl nicht als endokrin wirksam eingestuft und ist in den Niederlanden unter der Ausnahmeregelung für in-situ generierte Biozide zugelassen (Anhang 9 Rgb, PT2 und PT4).
Prozesswasserdesinfektion: HOCl ist in Prozesswasserleitungssystemen und CIP-Anlagen (Cleaning-In-Place) einsetzbar – sowohl in der Lebensmittelindustrie als auch in anderen Produktionsumgebungen. Unter Prozesswasser fassen wir auch Spül- und Kühlwasser zusammen.
Oberflächendesinfektion: HOCl ist ebenfalls für die Desinfektion von Oberflächen wie Arbeitsstationen, Förderbändern und Kistenwaschanlagen geeignet
Für eine effektive Anwendung sind reines Salz (EN973A) sowie Leitungswasser erforderlich. Bei der Desinfektion im Wasser ist es ratsam, organische Verschmutzungen so weit wie möglich auszuschließen, um Interferenzen mit der desinfizierenden Wirkung zu vermeiden.
Watter bietet Ihnen die Möglichkeit, drei Monate lang in der Praxis zu erleben, was HOCl für Ihr Unternehmen bedeuten kann. Während dieser Testphase werden Sie vollständig von einem Mikrobiologen begleitet. Sie sehen die Ergebnisse, erleben den Unterschied und bemerken die einfache Handhabung. Keine Verpflichtungen, aber volle Klarheit. Im Anschluss können Sie eine fundierte Entscheidung über den dauerhaften Einsatz treffen.
„Das Wasser ist einfach glasklar. Die Keimzahlen waren bereits gut, liegen nun aber strukturell noch weiter unter unserer internen Norm. Es beweist, dass man sowohl nachhaltiger agieren als auch gleichzeitig die Qualität auf ein noch höheres Niveau heben kann.“
Die EU hat inzwischen 54 Wirkstoffe auf endokrin wirksame Eigenschaften geprüft, von denen 8 als solche identifiziert wurden und 169 noch untersucht werden. Eine zukunftssichere Desinfektionsstrategie erfordert daher Stoffe, die nicht nur heute zugelassen sind, sondern auch künftigen Verschärfungen der Gesetzgebung standhalten.
Dann nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf.
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