Der Milchviehhalter Ian Langedijk betreibt seinen Betrieb in Dänemark mit 215 Milchkühen und weiß aus Erfahrung, wie groß der Einfluss der Trinkwasserqualität auf die Gesundheit seiner Kühe ist.
Jahrelang hatte er mit schnell verschmutzenden Tränken und einer zu hohen Zellzahl zu kämpfen. Mit dem Watter-System stellt er nun eine deutlich bessere Widerstandsfähigkeit, eine niedrigere Zellzahl und weniger Mastitis bei seinem Viehbestand fest.
Die ersten Probleme auf dem Betrieb hingen mit Leckströmen an den Tränken zusammen. Nachdem dies technisch behoben worden war, stellte Ian fest, dass seine Kühe immer noch zu wenig tranken. Der Tierarzt wies auf die Wasseraufnahme als wichtigen Engpass und die Folgen verschmutzter Tränken hin.
Deshalb führte Ian zunächst eine Testphase mit dem Watter-System durch. Der Test verlief gut: Er stellte eine Verbesserung der Zellzahl und der Wasserqualität fest, wollte aber dennoch eine kostengünstigere Alternative ausprobieren.
Dieses System funktionierte nach einem ähnlichen Prinzip, doch die Dosierung musste bis zum Maximum erhöht werden, und selbst dann war die Wirkung unzureichend. Daraufhin entschied er sich doch, das Watter-System endgültig anzuschaffen.
Wasser ist das günstigste Futtermittel, das wir haben. Da eine Kuh ziemlich viel trinkt, muss das Wasser einfach zu 100 % sauber sein. Für uns war es naheliegend, dass wir uns darauf konzentrieren mussten.
Was die Gesundheit betrifft, war die Zellzahl für Ian das größte Problem. In Dänemark muss die Zellzahl unter 200.000 bleiben, sonst gibt es Abzüge beim Milchgeld.
Seit der Installation des Watter-Systems ist eine deutliche Verbesserung zu erkennen: Die Zellzahl ist dauerhaft von 350.000 auf 250.000 gesunken. „Wir sind zwar noch nicht unter die 200.000 gekommen, aber eine Senkung um 100.000 Zellen ist bereits ein großer Schritt“, sagt Ian.
Auch die Zahl der Mastitisfälle ist zurückgegangen. Während er früher etwa 25 Fälle pro Jahr hatte, liegt diese Zahl nun zwischen 15 und 18.
Im täglichen Stallbetrieb bemerkt Ian den größten Unterschied bei den Tränken. Die schleimige Algenschicht, die früher immer wieder auftrat, ist nun verschwunden.
Da das Wasser sauberer ist, trinken die Kühe auch mehr. Nach etwa zehn Tagen Betrieb mit dem Watter-System begann der Verbrauch sichtbar zu steigen. Letztendlich trinken seine Kühe nun 10 bis 12 % mehr Wasser als zuvor.
„Es wird mehr Wasser getrunken und es ist einfach sauberer. Die allgemeine Widerstandsfähigkeit der Kühe steigt“, fasst er zusammen.
Eine Euterentzündung kostet Ian schätzungsweise rund 4.500 dänische Kronen (600 Euro) pro Fall, einschließlich Medikamente und Milch, die entsorgt werden muss. Da er nach eigener Schätzung etwa zehn Euterentzündungen pro Jahr weniger hat, spart er dadurch bereits 6.000 Euro pro Jahr.
Zudem werden ihm aufgrund der niedrigeren Zellzahl weniger Abzüge vom Milchpreis gemacht. Bei einer Zellzahl von 350.000 beliefen sich die Abzüge auf etwa 280.000 dänische Kronen (37.500 Euro) pro Jahr. Da seine Zellzahl nun um etwa 100.000 niedriger liegt, spart er schätzungsweise zwei Drittel dieser Abzüge ein.
Zuerst wurden mir erhebliche Kürzungen auferlegt. Da ich nun zwei Drittel davon zurückerhalten kann, weil meine Zellzahl gesunken ist, ist das Watter-System ein Klacks.
Die Investition in das Watter-System war für Ian zwar etwas höher als bei einigen Alternativen, doch für ihn ist die Bilanz klar: „Qualität hat ihren Preis. Wenn man etwas erreichen will, muss man auch den Mut haben, darin zu investieren.“
Ian hat seine Investition in das Watter-System bereits innerhalb eines Jahres amortisiert, da ihm weniger vom Milchpreis abgezogen wird und er weniger Kosten für Mastitis hat.
Für die kommenden Jahre bleibt es das Ziel, die Zellzahl weiter zu senken und dauerhaft unter den dänischen Grenzwert von 200.000 zu kommen. Das braucht Zeit, aber mit dem Watter-System verfügt Ian über eine dauerhafte Lösung, um täglich an einer besseren Wasserqualität und Widerstandsfähigkeit zu arbeiten.
„Das Fazit lautet: einfach so weitermachen. Und ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen“, schließt er.
Einfach selbst erleben?
Watter bietet Milchviehhaltern die Möglichkeit, für einen Testzeitraum von fünf Monaten ein Watter-System vor Ort zu erhalten, einschließlich mikrobiologischer Betreuung, einer Ausgangsmessung der Wasserqualität und Wasserproben nach sechs Wochen zum Vergleich.