Das Wetter wird wärmer. Ihre Tiere trinken mehr, fressen weniger und leisten weniger. Das sehen Sie nicht nur in den Leistungszahlen, sondern auch in Ihrem Tränkwassersystem. Denn mit steigendem Wasserverbrauch nimmt auch die mikrobiologische Verunreinigung in Leitungen und Tränken schnell zu. Bei höheren Temperaturen beschleunigt sich dieser Prozess. Jetzt ist der Moment zu handeln.
Wenn es warm ist, steigt die Temperatur des Wassers in Ihren Leitungen und Tränken mit. Bakterien vermehren sich bei diesen höheren Wassertemperaturen rasant: Alle 20 Minuten kann sich die Population verdoppeln (1,2). Besonders kritisch ist dies bei langen Leitungen, viel Stagnation im System oder Tränken, die nicht gründlich desinfiziert werden.
In der Praxis zeigt sich, dass eine erhöhte Zellzahl oder ein schnell zurückkehrender Schleimfilm häufig mit Leitungen zusammenhängt, in denen sich Biofilm und mikrobiologische Verschmutzung über Jahre ungestört aufbauen konnten.
Der Grund: Biofilm schützt sich aktiv selbst. Die darin eingeschlossenen Bakterien überleben eine Behandlung, die frei im Wasser schwimmende Bakterien längst abtöten würde.
Verunreinigtes Tränkwasser kostet Geld. Das entgeht einem Betrieb, wenn die mikrobiologische Qualität nicht stimmt:
Wenn die mikrobiologische Qualität bereits vor der ersten echten Hitzewelle in Ordnung gebracht wird, sinkt das Risiko, dass die kommende warme Phase den Betrieb negativ beeinflusst.
Der Milchviehhalter Jan Geerlig aus Drenthe kann das System jedem empfehlen, nachdem er bereits nach 14 Tagen deutlich merkte, dass Verschmutzungen verschwunden waren, das Wasser glasklar wirkte und die Leistung um bis zu 40 kg pro Tag stieg.
„In diesem Sommer habe ich den Effekt wieder auf der Weide gesehen. Normalerweise habe ich innerhalb einer Woche Algen in der Tränke, aber jetzt nicht mehr. Trotz des warmen Sommers mit unglaublich vielen Sonnenstunden bleibt das Wasser kristallklar.“
Wer in sauberes Tränkwasser investiert, gibt seinen Kühen in warmen Phasen die beste Chance, ausreichend zu trinken und damit Leistung, Gesundheit und Futteraufnahme zu schützen.
Bereits ab einer Außentemperatur von 20 °C beginnt eine Kuh zu kompensieren: Sie trinkt mehr, frisst weniger und verbrennt Körperfett, um ihre Körpertemperatur zu regulieren. Laut GD Tiergesundheit kann die Wasseraufnahme bei anhaltender Hitze um bis zu 50 % steigen; laktierende Kühe können mehr als 150 Liter pro Tag trinken (5).
Die Folgen für die Leistung sind direkt sichtbar: Bei langanhaltender Hitze kann die Futteraufnahme fast um die Hälfte sinken und die Milchleistung sogar um mehr als die Hälfte zurückgehen (6,7).
Viele Landwirte kontrollieren die Tränke optisch oder messen an einem festen Punkt den Wasserverbrauch. Das ist ein Anfang, aber nicht ausreichend. Sauberes Wasser für Tiere erfordert, dass das gesamte System mikrobiologisch unter Kontrolle ist – und genau das ist bei warmem Wetter eine Herausforderung.
Watter sorgt für eine kontinuierliche Desinfektion des Tränkwassersystems, indem vor Ort Hypochlorsäure (HOCl) erzeugt wird, sodass jederzeit frisches Mittel verfügbar ist.
Außerdem sorgt das System dafür, dass keine schweren Kanister mit Chemikalien mehr transportiert werden müssen und keine persönliche Schutzausrüstung bei der Anwendung erforderlich ist
Mit wärmerem Wetter ist sauberes Tränkwasser wichtiger denn je.
Warten Sie nicht, bis die Folgen von mikrobiell belastetem Wasser sichtbar werden. Nehmen Sie Kontakt auf und prüfen Sie, ob Ihre Wasserqualität wirklich so gut ist, wie sie sein sollte.