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10 % höhere Milchproduktion dank saubererem Trinkwasser bei Familie Brookhuis

Die Familie Brookhuis hält in Rütenbrock 140 Milchkühe mit zwei Lely-Melkrobotern sowie die dazugehörigen trockengestellten Kühe und eine große Anzahl an Jungvieh. Durch die Trinkwasserdesinfektion konnte Marcel seine Milchproduktion deutlich steigern, doch das Mittel, das er zuvor verwendete (Wasserstoffperoxid), war gefährlich und hinterließ einen durchsichtigen Schleimfilm, der regelmäßig zu Verstopfungen in den Trinkwasserleitungen führte. Durch die Umstellung auf das Watter-System behielt er die Vorteile von saubererem Wasser bei, profitierte aber zusätzlich von saubereren Leitungen, Zeitersparnis und einer höheren Ausbeute.

Kälber bei Familie Brookhuis

Von Kapazitätsproblemen zur Produktionssteigerung

Vor achtzehn Jahren ließ Marcel bereits einen eigenen Brunnen bohren, da das örtliche Trinkwasser nicht ausreichte: Im Sommer war der Druck zu niedrig und die Wassertemperatur zu hoch. Als der Viehbestand über die Jahre wuchs, stieß die eigene Wasseranlage an ihre Grenzen. In Spitzenzeiten musste dennoch Leitungswasser beigemischt werden. Trotz manuellen Schrubbens verschmutzten die Vorratsbehälter nach dem Brunnen jedoch zunehmend.

Um die Wasserqualität aufrechtzuerhalten, begann Marcel auf Anraten eines Spezialisten mit der Zugabe von Wasserstoffperoxid. Innerhalb weniger Monate wurden die Vorratsbehälter sauberer und das manuelle Schrubben gehörte der Vergangenheit an. Auch die Leitungen wurden sauberer, was zu einem besseren Wasserdurchfluss und einer deutlichen Produktionssteigerung von rund 10 % (auf etwa 11.000 Liter pro Kuh) führte.

Bessere Futtereffizienz

Trotz dieser deutlichen Produktionssteigerung fressen die Kühe nicht mehr, sondern verwerten die Ration einfach deutlich effizienter. Marcel erklärt: „Früher mussten die Kühe viel Energie aus dem Futter für die Abwehr von Bakterien im Trinkwasser aufwenden. Jetzt, da das Wasser wirklich sauber ist, müssen sie diesen Kampf nicht mehr führen und diese Energie fließt direkt in die Milchproduktion.“

Warum mit Wasserstoffperoxid aufhören?

Dennoch gab es auch Nachteile bei der Verwendung von Wasserstoffperoxid:

  • Durchsichtige Schleimschicht: In den Leitungen zu den Tränken, die nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren funktionieren, blieb eine unsichtbare Schleimschicht (Biofilm) zurück. Diese Schicht führte regelmäßig dazu, dass die Niederdruckleitungen verstopft wurden.
  • Gefährlich im Umgang: Die Arbeit mit Kanistern barg erhebliche Risiken.

Wasserstoffperoxid ist einfach ein extrem aggressives Mittel, das bei Berührung sofort zu Verfärbungen der Haut führt. Beim Abstellen so eines Kanisters passierte es regelmäßig, dass ein Tropfen hochspritzte, was auch im Gesicht für unangenehme Reizungen sorgte.

Marcel Brookhuis - Milchviehhalter

Watter-System beim Milchviehhalter Marcel Brookhuis

Warum der Umstieg auf das Watter-System?

Auf der Suche nach einer dauerhaften Lösung stieg Marcel auf Watter um. Das Watter-System produziert vor Ort automatisch ein wirksames Desinfektionsmittel aus lediglich Wasser, Salz und Strom.

Mit dem Umstieg auf das Watter-System wurden alle Probleme gelöst: Die hartnäckige Schleimschicht verschwand, die Leitungen wurden sauberer und das Schleppen von Kanistern hatte ein Ende.

„Das Desinfektionsmittel, das das Watter-System produziert, ist überhaupt nicht aggressiv, da kann man ruhig die Hand hineinhalten, und trotzdem wirkt es besser als Wasserstoffperoxid“, erzählt Marcel.

Weniger Krankheiten und weniger Arbeit

Dass gutes Trinkwasser einen direkten Einfluss auf die Tiergesundheit hat, bemerkte Marcel umso mehr, als er umständehalber vorübergehend auf Stadtwasser umstellen musste und das Watter-System nicht angeschlossen war. „In den Wochen danach hatte ich vier oder fünf Kühe mit Euterentzündung. Als wir wieder auf Brunnenwasser mit angeschlossenem Watter-System zurückgingen, war alles wieder gut.“

Neben saubereren Leitungen bringt ihm das System eine enorme Arbeitserleichterung. „Früher stank das Reinigen der Tränken extrem und war nur mit langen Handschuhen möglich. Musste ich die Tränken früher noch zweimal pro Woche sauber machen, reicht das jetzt nur noch einmal alle 14 Tage, und das ganz einfach mit bloßen Händen.“

Wenn ich keine kranken Kühe habe, weil das Wasser so gut ist, spare ich nicht nur Geld, sondern auch eine Menge Zeit. Einmal im Monat wirft man 4 Säcke Salz hinein und muss sich um nichts mehr kümmern. Damit ist es eine sehr günstige Versicherung.

Marcel Brookhuis - Milchviehhalter

Die Wirtschaftlichkeit in der Praxis

Seit dem Start der Trinkwasserdesinfektion sah Marcel die Milchproduktion kontinuierlich steigen. Im Jahr 2025 lieferte der Betrieb schließlich 1.680.000 Liter Milch ab.

Rechnet man diesen Mengenanstieg (10 %) vollständig dem Watter-System zu, amortisiert sich die Investition natürlich sehr schnell. Marcel selbst bleibt dabei jedoch nüchtern: „Ob diese Mehrleistung zu hundert Prozent auf die Anlage zurückzuführen ist, wage ich nicht mit Sicherheit zu sagen. Was ich aber weiß: Allein die Arbeitserleichterung und die Freude an der Arbeit mit gesunden Tieren, die problemlos produzieren, machen die Investition mehr als bezahlt.“

Wasserstoffperoxid vs. Watter-System

Auf Jahresbasis ist das Watter-System kostengünstiger als das Wasserstoffperoxid, das Marcel zuvor einsetzte:

Kosten Wasserstoff-peroxid (zuvor) Watter-System (jetzt)
Tägliche Kosten 20,- € / Tag (all-in) 14,50 € / Tag (all-in: Anschaffung, Wartung, Salz und Strom)
Jährliche Kosten 7.300,- €  5.293,- €
Ersparnis - 2.007,- € pro Jahr (-27,5 %)

Das Watter-System ist damit nicht nur eine Entscheidung für saubereres Trinkwasser und Arbeitserleichterung, sondern auch eine Investition, die sich wirtschaftlich wirklich bezahlt macht.

Die Leitungen sind wirklich sauber, das Wasser ist rein und ich muss nicht mehr mit gefährlichen Chemikalien arbeiten. Das spart mir viel Zeit und Ärger, daher kann ich das Watter-System nur weiterempfehlen.

Marcel Brookhuis - Milchviehhalter

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