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Die 4 größten Fehler bei der Desinfektion

Viele Unternehmen halten sich an Reinigungsvorschriften, haben aber dennoch immer wieder mit hohen Keimzahlen oder hartnäckigem Biofilm zu kämpfen. Dies ist oft auf ein grundlegendes Ungleichgewicht im Reinigungsprozess zurückzuführen, das sich anhand des Sinner-Kreises verdeutlichen lässt.

Was ist der „Sinner’s Circle“?

Der „Sinner’s Circle“ zeigt, dass ein effektiver Reinigungsprozess von vier Variablen abhängt. Um ein gleichbleibendes Ergebnis zu erzielen, muss eine Verringerung bei einem Faktor in der Regel durch einen anderen ausgeglichen werden. [1]

Abbildung 1: Der „Sinner’s Circle“: Die vier Säulen eines ausgewogenen Reinigungsprozesses. [2]

Die vier Faktoren sind:

  1. Chemikalien: Das Reinigungsmittel oder Biozid.
  2. Zeit: Die Einwirkzeit.
  3. Temperatur: Die thermische Energie der Lösung.
  4. Mechanische Einwirkung: Physikalische Kraft, Druck oder Strömung

4 häufige Fehler: Warum der Kreis unterbrochen wird

1. Der chemische Irrtum: Der Trugschluss des „chemischen Schocks“

Viele Einrichtungen versuchen, Keime durch den gelegentlichen Einsatz großer Mengen Bleichmittel abzutöten. Dies hat jedoch den gegenteiligen Effekt, da die Keime lernen, diese Angriffe zu überstehen, wodurch widerstandsfähigere Bakterien entstehen, die sich viel schwerer entfernen lassen. Anstelle eines sauberen Systems entsteht so eine Schleimschicht, die einer normalen Reinigung widersteht [3]

2. Der Zeitfehler: Die Einwirkzeit vernachlässigen

Desinfektionsmittel brauchen Zeit, um ihre Wirkung zu entfalten. Ein häufiger Fehler ist eine zu kurze Einwirkzeit. Wenn das Desinfektionsmittel zu schnell abgewaschen wird, kann es die äußere Hülle der Keime nicht durchdringen. Dadurch können die widerstandsfähigsten Bakterien überleben und sich noch schneller ausbreiten. [4].

3. Der mechanische Irrtum: Der blinde Fleck „Biofilm“

Bakterien verstecken sich oft in einem klebrigen „Schleim“, dem sogenannten Biofilm. Bei der üblichen Reinigung wird meist nur die oberste Schicht erreicht. Ohne kontinuierlichen oder den richtigen mechanischen Druck werden die Bakterien nicht vollständig entfernt, sodass sich der Biofilm weiter ausbreiten kann.

4. Der Temperaturfehler: Die „Temperaturfalle“

Sich auf extreme Hitze zu verlassen, um Bakterien abzutöten, ist ressourcenintensiv und in großen, komplexen Rohrleitungssystemen oft unmöglich. Dadurch entstehen „kalte Stellen“, an denen sich Bakterien vermehren können. Der Einsatz von hoher Hitze oder thermischer Energie, um einen unzureichenden Reinigungsprozess zu kompensieren, kostet zu viel Energie und führt nicht zu den gewünschten Ergebnissen. [6]

Wie Watter Ihren Reinigungszyklus ausgleicht

Das Watter-System erzeugt vor Ort durch die Elektrolyse von Wasser und Salz hypochlorige Säure (HOCl). Dieser Prozess verändert das Gleichgewicht im „Sinner’s Circle“:

  • Wirksames Eindringen: Keime verstecken sich in einer schleimigen Schicht, die normales Bleichmittel abwehrt, doch unsere ungeladene Lösung dringt direkt bis zu ihrem Versteck vor und tötet sie dort ab. So wird eine gründliche Reinigung gewährleistet, ohne dass hochkonzentrierte Schockbehandlungen erforderlich sind.[7]
  • Kontinuierliche Biofilmbekämpfung: Anstatt sich ausschließlich auf regelmäßige „Schockbehandlungen“ zu verlassen (die Lücken für erneutes Wachstum hinterlassen können), sorgt Watter für eine kontinuierliche, geringe Konzentration im System und verbessert so die Wirksamkeit der Bekämpfung. Dieser ständige Schutz wirkt gezielt gegen Bakterien in Biofilmen, die die Zeiträume zwischen den üblichen Reinigungszyklen oft überleben können. [8]
  • Logistische Vorteile und nachhaltiger Prozess: Durch die Herstellung der Lösung vor Ort aus lediglich Wasser, Salz und Strom entfällt der Transport und die Lagerung konzentrierter Chemikalien.
  • Produktion vor Ort: Sie müssen keine schweren Kanister mit Chemikalien mehr kaufen, transportieren oder lagern. Da das Verfahren bei Raumtemperatur wirkt, ist der Bedarf an Wärmeenergie geringer als beim Erhitzen von Tausenden Litern Wasser.

Warum herkömmliche Desinfektionsverfahren versagen (und wie Watter dieses Problem löst)

Die meisten Fehler bei der Reinigung entstehen, weil herkömmliche Methoden keine gleichbleibende Qualität gewährleisten können. So überwindet das Watter-System diese Einschränkungen:

Faktor

Herkömmliche Reinigung

The Watter System

Chemikalien

Uses high-concentration dosing that germs can sometimes resist.

Verwendet HOCl, das speziell dafür entwickelt wurde, Schutzschichten zu durchdringen.

Temperaturen

Erfordert oft viel Wärmeenergie, um gut zu funktionieren.

Wirksam bei Raumtemperatur.

Biofilm

Reinigt die Oberfläche nur während der geplanten Pausen.

Ständig in Betrieb, verhindert die Bildung von Schleim.

Konsistenz

Ist von Menschen und Zeitplänen abhängig, was zu menschlichen Fehlern führt.

Vollautomatisch – für eine kontinuierliche Desinfektion jeden Tag.

Fazit: Den Kreis mit Watter ins Gleichgewicht bringen

Bei einer wirksamen Hygiene geht es nicht darum, die aggressivsten Chemikalien einzusetzen, sondern darum, den „Sinner’s Circle“ im Gleichgewicht zu halten. Herkömmliche Reinigungsmethoden scheitern oft, weil sie auf manuelle Maßnahmen und „Schockbehandlungen“ durch Hitze oder Chemikalien setzen, die nur vorübergehend wirken.

Das Watter-System ändert dies, indem es eine kontinuierliche Desinfektion bietet, die Ihre Rohrleitungen ständig schützt. Indem Sie Ihr Desinfektionsmittel vor Ort selbst herstellen, vermeiden Sie unregelmäßige „Spitzen“ bei der Reinigung und stellen auf einen konsistenten Prozess um, der Ihnen hilft, ein gutes mikrobielles Gleichgewicht aufrechtzuerhalten und das Risiko von Produktionsausfällen zu senken.

Hören Sie auf, Biofilm mit Notlösungen zu bekämpfen

Haben Sie es satt, dass Biofilme immer wieder zurückkommen, selbst wenn Sie reinigen? Es ist an der Zeit, von der reinen Reinigung zu einer kontinuierlichen Desinfektion gegen Biofilme überzugehen.

Literaturverzeichnis

  1. Sinner, H. (1960). Über das Waschen mit Haushaltwaschmaschinen. Hauswirtschaft und Wissenschaft. (The foundational text for the Sinner’s Circle principle).
  2. https://reitec-online.de/en/cleaning-technique/cleaning-technology/cleaning-process/
  3. Maillard, J. Y. (2002). Bacterial resistance to biocides. Journal of Applied Microbiology. [DOI: 10.1046/j.1365-2672.92.5s1.1.x]
  4. Rutala, W. A., & Weber, D. J. (2008). Guideline for Disinfection and Sterilization in Healthcare Facilities. Centers for Disease Control and Prevention (CDC).
  5. Donlan, R. M. (2002). Biofilms: Microbial Life on Surfaces. Emerging Infectious Diseases, CDC. [DOI: 10.3201/eid0809.020063]
  6. Chang, S., Chen, J., & Shi, L. (2017). Using thermal shock to inhibit biofilm formation in the treated sewage source heat pump systems. Applied Sciences, 7(4), 343. 
  7. Block, S. S. (2001). Disinfection, Sterilization, and Preservation. Lippincott Williams & Wilkins. (Details the superior penetration power of HOCl vs. Hypochlorite).
  8. Thorn, R. M., et al. (2012). Electrochemically activated solutions: evidence for antimicrobial efficacy and applications in healthcare. Journal of Hospital Infection.

Lassen Sie uns Ihren individuellen Desinfektionsplan erstellen und sehen, wie Watter Sie rund um die Uhr schützt.

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