Wenn Sie in der Lebensmittelproduktion tätig sind, ist eine gute Wasserqualität von großer Bedeutung. Für Qualitätsmanager bildet dies die Grundlage für zuverlässiges und gleichbleibendes Prozesswasser. Bei der Verwaltung dieses Prozesses kommt unweigerlich der Begriff Umkehrosmose zur Sprache. Die Technologie erscheint oft als Komplettlösung: In einem einzigen Schritt werden Verunreinigungen, Nitrate und Bakterien herausgefiltert. Aber ist das wirklich so?
Bei der Umkehrosmose (RO) wird Wasser unter hohem Druck durch eine semipermeable Membran gepresst. Die Poren dieser Membran sind extrem fein. Das Ergebnis: Gelöste Salze, Schwermetalle, Nitrate, Pestizide, pharmazeutische Rückstände, Bakterien, Schimmelpilze und Hefen, die zum Zeitpunkt der Filtration vorhanden sind, werden zurückgehalten. Was die Membran passiert, ist chemisch gesehen nahezu reines Wasser.
In der Industrie wird es verwendet für:
Die RO-Technologie hat klare Vorteile
Bei stark verunreinigtem Quellwasser in Gebieten mit beispielsweise hohen Nitrat- oder Eisengehalten kann die Umkehrosmose eine gute Lösung sein. Doch selbst perfekt gefiltertes RO-Wasser kann schnell mikrobiologisch unsicher werden, sobald es die Membran verlässt, da die Umkehrosmose Bakterien nicht vollständig entfernt, sodass das Wasser hinter der Membran zwar chemisch rein, aber nicht mikrobiologisch sicher ist. (4)(7).
Die Umkehrosmose entfernt Bakterien an der Membran zum Zeitpunkt der Filtration. Was sie jedoch nicht kann, ist das erneute Wachstum von Bakterien in den Leitungen zwischen der Membran und der Entnahmestelle zu verhindern. Und genau dort liegt die eigentliche Gefahr.
Industrieunternehmen messen die Wasserqualität nach der Umkehrosmose und am Entnahmepunkt. Durch die Messung an diesen beiden Punkten weiß man, was in den Wasserleitungen geschieht: die Bildung von Biofilm.
In Tanks und Rohrleitungen wird dieses ungeschützte Wasser schnell zu einem idealen Nährboden für Bakterien. Das bedeutet:
Die Praxis zeigt, dass selbst gut gewartete RO-Anlagen mikrobiologisches Wachstum in Wasserleitungen und Speichertanks nicht vollständig verhindern können. Mehrere unserer Kunden hatten trotz regelmäßiger Wartung und Filterwechsel mit wiederkehrenden bakteriellen Kontaminationen und Biofilmbildung hinter ihren RO-Anlagen zu kämpfen.
Dies zeigt, warum RO allein nicht ausreicht und warum eine kontinuierliche Desinfektion notwendig ist.
Umkehrosmose (RO) und aktive Desinfektion mit HOCl sind keine Alternativen; es handelt sich um zwei Systeme, die zusammen eine umfassende Strategie für die Wasserqualität bilden. In der folgenden Tabelle wird die Umkehrosmose (RO)-Filtration mit dem Watter-System verglichen.
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Umkehrosmose (RO) |
Watter-System |
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Funktion |
Filtert gelöste chemische Verunreinigungen |
Desinfiziert kontinuierlich das gesamte Rohrleitungsnetz |
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Wirkung auf Chemikalien |
✅ Bis zu 99 % Ersparnis |
k.A |
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Wirkung auf Biofilme |
❌ Keine Auswirkungen stromabwärts |
✅ Entfernt Biofilm systematisch |
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Wirkung auf Bakterien |
✅ Bei der Membran |
✅ Durch das gesamte Rohrleitungssystem |
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Betriebskosten |
Hoch (Membranen, Filter, Energie) (5) |
Gering (Salz, Strom, minimale Wartung) (6) |
Gemeinsam sorgen RO und das Watter-System für Wasser, das sowohl chemisch als auch mikrobiologisch rein ist.
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