Die Qualität des Bieres hängt eng mit der Qualität des verwendeten Wassers und einem sauberen Brautank zusammen. Ein Tank, der zwar sauber aussieht, aber mikrobiologisch nicht sauber ist, kann Auswirkungen auf den Geschmack und die Qualität des Endprodukts haben, denn genau dort nisten sich Milchsäurebakterien ein: die wichtigsten Bier verderbenden Bakterien. Für einen QA-Manager in einer Brauerei ist das das eigentliche Problem: nicht, dass desinfiziert wird, sondern dass es trotz Desinfektion immer noch hohe Keimzahlen und Produktionsverluste gibt.
Biofilme bilden sich genau an den Stellen, die von Ihrer täglichen Routine nicht erfasst werden. In einer Abfüllanlage wurden Biofilme mit einer Dicke von 1 bis 2 Millimetern an einem Schraubenteil festgestellt, das außerhalb des Bereichs der täglichen Reinigung lag (1). Dieselbe Studie kommt zu dem Schluss, dass nahezu jede industrielle Anlage Biofilme enthält. Auch an Abfüllmaschinen und Kanisterabfüllanlagen wurden mikrobielle Kontamination und Biofilmbildung nachgewiesen (2).
Milchsäurebakterien werden in der Brauereiwelt nicht ohne Grund als der größte Feind des Bieres bezeichnet. Der Verderb durch Milchsäurebakterien (3,4) ist nach wie vor eine der Hauptursachen für mikrobiologische Instabilität bei der Bierherstellung (5,6).
Zurückgebliebene Bakterien oder wilde Hefen können eine ganze Produktion verderben, oft ohne Vorwarnung, bis es zu spät ist. Geschmacksabweichungen wie ein muffiger oder saurer Geschmack machen eine Produktion unverkäuflich (7). Und kontaminierte Flaschen führen zu schwankender Haltbarkeit, Gasbildung oder Verderb, der sich auf das Endprodukt auswirkt (8).
Bei einer Keimzahlanalyse werden nur die Bakterien gezählt, die zu diesem Zeitpunkt frei im Wasser schweben, nicht jedoch die Bakterien, die in einem Biofilm an Tankwänden oder Rohrleitungen festsitzen. Ein Biofilm gibt nur einen kleinen Teil seiner Bakterien ab, sodass eine Wasserprobe durchaus innerhalb der Norm liegen kann, während der Biofilm selbst intakt bleibt und auf einmal viel mehr Mikroorganismen freisetzen kann, was eine Qualitätsgarantie erschwert.
Ein Watter-System ist kein Ersatz für die Reinigung. Wie jedes Desinfektionsmittel wirkt HOCl am besten auf sauberen Oberflächen, und organische Rückstände müssen zunächst durch gründliche Reinigung und CIP entfernt werden. Der Mehrwert des Systems besteht in einem kontinuierlich verfügbaren, konstanten Desinfektionsschritt zur Entfernung des festsitzenden Biofilms, der selbst durch gründliche Reinigung nicht beseitigt werden kann. An allen notwendigen Stellen, an denen Ihr Wasser zum Einsatz kommt
| Faktor | Chlorbleiche (NaOCl) in Fässern | Peressigsäure (PAA) | Watter-System (HOCl, in situ) |
| Verfügbarkeit | Abhängig von Lagerbestand und Lieferung | Abhängig von Lagerbestand und Lieferung | Produktion vor Ort aus Wasser, Salz und Strom |
| Handhabung | Korrosives Konzentrat, Lagerung und Entsorgung | Stark korrosiv, reizend bei Einatmung, PSA und Überwachung (9) | Keine CMR-Stoffe, keine besonderen Vorschriften oder PSA für das Mittel |
| Einsatzkonzentration | Relativ hoch | Je nach Dosierung, verliert nach dem Ansetzen an Wirksamkeit | Wirksam bei niedrigen Konzentrationen (10,11) |
| Materialverträglichkeit | Kann Lochfraß auf Edelstahl verursachen (12) | Meist für Edelstahl geeignet, Konzentration prüfen | Niedrige Einsatzkonzentrationen reduzieren die Belastung von Anlagen |
| Biofilm | Penetration in den Biofilm ist begrenzt (13) | Regelmäßige Anwendung kann Neuwachstum begrenzen | Kontinuierliche Dosierung bekämpft Biofilm im Wassersystem |
| Abfall und Transport | Kanister, Fässer, Transport | Kanister, Fässer, Transport | Kein Transport des Mittels, weniger Plastikmüll |
Das Watter-System benötigt lediglich Wasser, Salz und Strom. Das bedeutet: keine ständigen, teuren Einkäufe, keinen Lagerraum mit den damit verbundenen Sicherheitsvorschriften, keinen Transport und keine Entsorgung leerer Kanister und Fässer.
Alle Watter-Lösungen wurden unabhängig nach EN-Normen auf ihre Wirksamkeit gegen Bakterien (EN 1276), Hefen und Schimmelpilze (EN 1650), Viren (EN 14476) sowie auf Oberflächen (EN 13697) und in Wassersystemen (EN 13623) getestet. HOCl wirkt zudem bereits bei relativ geringen Konzentrationen und kurzen Einwirkzeiten auf Oberflächen gegen ein breites Spektrum an Mikroorganismen (10,11).
Die häufigste Ursache für Geschmacksveränderungen sind nach der Desinfektion unzureichend gespülte Tanks oder Verpackungen oder nicht vollständig entfernte chlorhaltige Reinigungsmittel (14). Das Risiko liegt also in Rückständen und einer Überdosierung. Das Watter-System dosiert konstant in niedrigen Konzentrationen, wodurch das Risiko einer Überdosierung minimiert wird.
Das Watter-System stellt an Ihrem Standort eine Desinfektionslösung mit Hypochloriger Säure (HOCl) als Wirkstoff her: ausschließlich aus Wasser, Salz und Strom und dosiert diese direkt in Ihr System. Dies bietet die folgenden Vorteile:
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