Die Desinfektion von Prozesswasser ist unerlässlich, um Produkte von höchster Qualität zu gewährleisten. Es gibt viele verschiedene Desinfektionsmethoden, sodass die Wahl der richtigen Methode schwierig sein kann. Eine der bekannteren Methoden ist die UV-C-Desinfektion, die Mikroorganismen in industriellen Umgebungen wirksam abtötet. Allerdings hat die UV-C-Desinfektion auch Nachteile. Eine Alternative wie das Watter-System kann daher besser geeignet sein.
Die UV-C-Desinfektion wird im industriellen Bereich häufig zur Desinfektion von Prozesswasser und zur Sicherung der Prozesswasserqualität eingesetzt. Die UV-Desinfektion wird oft als letzter Schritt am Ende des Zufuhrsystems eingesetzt, unmittelbar bevor das Wasser im Prozess verwendet wird. Eine UV-C-Lampe schädigt die DNA oder RNA von Mikroorganismen, wodurch diese sich nicht mehr vermehren und verbreiten können.
Für das Wasser, das zu diesem Zeitpunkt an der Lampe vorbeifließt, funktioniert das hervorragend. Außerdem hat die UV-Desinfektion keinen Einfluss auf Geschmack, Geruch, Farbe und pH-Wert Ihres Produkts. Genau das ist der Grund, warum sich viele QA-Manager dafür entscheiden (1).
Faktoren, die bei der UV-Desinfektion zu berücksichtigen sind:
Um ihre Wirksamkeit zu vergleichen: Die UV-C-Lampe erreicht eine Log-Reduktion von 4, während HOCl eine Log-Reduktion von 5 aufweist. Das bedeutet, dass die UV-C-Lampe 99,99 % der Mikroorganismen abtötet, während HOCl bis zu 99,999 % der Mikroorganismen auf einer bestimmten Oberfläche eliminiert. Das mag vielleicht kein großer Unterschied sein, aber nehmen wir einmal an, es seien 1.000.000 Bakterien vorhanden: Nach einer Desinfektion mit UV-C wären noch 100 Bakterien übrig, während bei Verwendung von HOCl nur 10 übrig blieben.
Angenommen, diese Bakterien verdoppeln sich alle 15 Minuten. Nach 5 Stunden sieht es dann so aus:
Ein Unterschied von etwa 94 Millionen Bakterien ausgehend vom gleichen Ausgangspunkt – allein aufgrund dieser einen Dezimalstelle. Und das noch bevor man den Biofilm mit einbezieht, der sich bereits vor der UV-Lampe befindet.
Ein Wasserversorgungsnetz ist kein gerades Rohr mit einer Lampe am Ende. Es ist ein Netzwerk aus Biegungen, Verbindungsstücken, Speichertanks und toten Winkeln. Gerade an diesen Stellen nisten sich Mikroorganismen ein. Dort bildet sich ein Biofilm: eine schleimige Schicht aus zusammenwirkenden Mikroorganismen, die sich an Oberflächen festsetzt, sich selbst schützt und kontinuierlich neue Bakterien, Hefen und Pilze ins Wasser abgibt.
Das Problem: Dieser Biofilm bildet sich vor der UV-Lampe. UV-Strahlung tötet zwar die einzelnen Zellen ab, die gerade vorbeikommen, wirkt aber nicht gegen die mikrobielle Ansammlung, die sich an anderen Stellen im System befindet. Und da sich Biofilm exponentiell vermehrt, reicht eine Behandlung an einer einzigen Stelle oft einfach nicht aus.
Das hat zwei konkrete Folgen:
Kurz gesagt: UV-Strahlung schützt das Wasser an der Messstelle, nicht jedoch das umgebende System.
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Aspekt |
UV-Desinfektion |
Watter-System |
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Wirkungsbereich |
Ein Punkt kurz vor der Verwendung von Wasser im Prozess. |
Das gesamte Leitungsnetz, kontinuierlich |
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Wirkmechanismus |
Beschädigt die DNA/RNA von vorbeiströmenden Mikroorganismen |
Starkes Oxidationsmittel; vernichtet Mikroorganismen und dringt durch Biofilme hindurch |
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Biofilm-Entfernung |
Limitiert; wird an der Desinfektionsstelle entfernt, jedoch nicht davor. |
Wird durch kontinuierliche Dosierung beseitigt und verhindert |
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MIC / Verstopfungen |
Es besteht weiterhin ein Risiko, da die UV-Strahlung nur an einer Stelle wirkt |
Wirkt im gesamten System, dadurch wird das Risiko verringert |
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Einfluss auf Geschmack, Geruch, Farbe, pH-Wert |
Keine |
Keine |
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Log-Reduktion |
Log 4 (99,99%) |
Log 5 (99,999%) |
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Zusätzliche Mittel? |
Oft zusätzlich zu UV erforderlich (2) |
Nicht erforderlich |
Das Watter-System ist eine Anlage, die vor Ort (in situ) Desinfektionsmittel mit HOCl als Wirkstoff herstellt. Zur Herstellung des Desinfektionsmittels werden lediglich Wasser, Salz und Strom benötigt. Die Anlage besteht aus einem Salz- und einem Vorratsbehälter, die an das System angeschlossen sind. Sie ist über eine oder zwei Dosierpumpen mit dem Prozess- oder Trinkwasser verbunden, die automatisch die genaue Menge an Desinfektionsmittel in das Wasserversorgungssystem dosieren.
Was macht Watter zu einer guten Lösung:
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