Wasserstoffperoxid ist sehr reaktiv, aber auch instabil. Entdecken Sie ein alternatives Desinfektionsmittel, das stabiler und mindestens genauso wirksam ist! Lesen Sie weiter unten, wie Sie die Desinfektion besser handhaben können!
Hypochlorige Säure (HOCl) weist sanfte, aber dennoch starke desinfizierende Eigenschaften auf. Ähnlich wie H2O2 ist auch HOCl ein Oxidationsmittel, das eine breite Palette an Bakterien, Viren, Pilzen und Hefen effektiv abtötet und gleichzeitig Biofilm von Oberflächen entfernt. HOCl wird mit drei einfachen Zutaten hergestellt: Wasser, Salz und Elektrizität. Durch den Elektrolyseprozess wird HOCl gebildet, was zu einer verfeinerten Desinfektionslösung führt, in der HOCl als wirkstoff enthalten ist und die wir bei Watter als WDS (Watter Desinfektionslösung) bezeichnen.
Dank unserer patentierten Watter-Technologie können wir ein System anbieten, das HOCl vor Ort und auf Abruf produziert. Kurz gesagt, unser Watter-System verwendet eine Salzlösung, die elektrolysiert wird, um WDS zu erzeugen. Daher kann es in vielen Bereichen eingesetzt werden, in denen Desinfektion und Hygiene wichtig sind. Derzeit wird WDS in verschiedenen Industriezweigen zur Desinfektion von Prozesswasser, in der Viehzucht zur Desinfektion des Tränkwassers für die Tiere oder zur Biofilmkontrolle eingesetzt. Das WDS wird über eine Pumpe in das Wassersystem dosiert und verringert das Risiko einer Kontamination oder eines Ausbruchs von z. B. Salmonellen, E. coli und Pseudomonas.
Erstens ist HOCl sicherer und milder als Wasserstoffperoxid. Deshalb kann HOCl ohne strenge Vorgaben verwendet werden, während Wasserstoffperoxid ernsthafte Gesundheitsprobleme verursachen kann. Außerdem ist HOCl gegen eine große Anzahl von Bakterien, Viren und Pilzen, einschließlich resistenter Stämme, wirksam. Es ist auch wirksam bei der Entfernung von Biofilmen und verhindert eine erneute Kontamination. Im Gegensatz dazu ist Wasserstoffperoxid gegen einige Mikroorganismen weniger wirksam und kann den Geschmack und die Konsistenz von Lebensmitteln beeinträchtigen. Schließlich ist die HOCl-Produktion nachhaltiger, da Transport- und Verpackungsmaterial wegfallen. Alle Vorteile von HOCl gegenüber Wasserstoffperoxid sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt.
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Hypochlorige Säure |
Wasserstoffperoxid |
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Wissenschaftliche Formel |
HOCl |
H2O2 |
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Produktion |
Durch Elektrolyse von Wasser und Salz |
Durch Elektrolyse und durch eine Auto-Redox-Reaktion von Wasser. |
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Farbe |
Transparant |
Transparant |
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Wirksamkeit |
Wirksam gegen:
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Wirksam gegen:
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Nebenwirkungen |
Hypoallergen und hautverträglich |
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Warnhinweise |
K.A. |
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Wasserstoffperoxid (H₂O₂) ist eine farblose und geruchlose Flüssigkeit, die aus Wasserstoff- und Sauerstoffatomen besteht. Es handelt sich um ein Oxidationsmittel, das industriell durch abwechselnde Hydrierung und Oxidation eines Alkylanthrachinons mit Luft hergestellt wird. Wasserstoffperoxid wird im Allgemeinen als industrielles Desinfektionsmittel, als chlorfreies Bleichmittel in einer Vielzahl chemischer Prozesse oder sogar als Bestandteil von Raketentreibstoff verwendet. Aufgrund seiner aggressiven Eigenschaften kann es gefährlich sein und sollte daher sorgfältig gehandhabt und gelagert werden.
Wasserstoffperoxid ist je nach Verwendungszweck in vielen verschiedenen Konzentrationen erhältlich. Die folgenden Konzentrationen sind die gängigsten:
Während die 3-prozentige Konzentration im Allgemeinen sicher ist, kann der Kontakt mit höheren Konzentrationen Risiken mit sich bringen. Allerdings sollte auch die 3-prozentige Variante mit Vorsicht angewendet werden, da sie giftig sein kann, wenn sie verschluckt, eingeatmet oder auf die Haut oder in die Augen gelangt.[1] Laut der ATSDR können Komplikationen wie Erbrechen, Magen-Darm-Reizungen, Magenüberdehnung, Magenembolie, Atemlähmung, Augenreizungen, Schmerzen und Verbrennungen mit der Gefahr von Blasenbildung auftreten.[2]
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