Die Sauberhaltung Ihres Betriebs kann sich wie ein ständiger Kampf anfühlen. Ein einziger kranker Vogel oder ein schmutziges Paar Stiefel können die Hygienestandards Ihrer gesamten Anlage beeinträchtigen. Auch wenn diese Viren für jeden Betrieb ein ernstes Problem darstellen, können Sie durch die Konzentration auf die Wasserhygiene und einfache, tägliche Gewohnheiten ein strenges Biosicherheitsprotokoll aufrechterhalten.
Diese Seite bietet Informationen darüber, wie sich die Vogelgrippe bekanntermaßen verbreitet, sowie über Methoden zur Gewährleistung der Hygiene bei Wasser und Ausrüstung.
Die Vogelgrippe ist ein hochansteckendes Virus, das sich unter Vögeln verbreitet. Es stammt häufig von wildlebenden Wasservögeln, kann jedoch auch Nutztiere wie Hühner und Puten befallen [1]. Es gibt zwei Hauptkategorien: niedrigpathogene Stämme und hochpathogene Vogelgrippe (HPAI).

Der Aufbau eines Influenza-A-Virus [4]
Infizierte Vögel übertragen das Virus über Speichel, Nasensekret und Kot. Die Übertragung erfolgt durch Kontakt mit diesen Flüssigkeiten oder über Oberflächen wie landwirtschaftliche Geräte, Kleidung und Wassersysteme [1].
Bei Geflügel beschriebene Symptome: Dazu können Energieverlust und verminderte Futteraufnahme gehören. In hochpathogenen Fällen kann es zu einem plötzlichen Tod kommen, bevor andere Anzeichen sichtbar werden [2].
Die Bekämpfung der Vogelgrippe hat Priorität, da eine Infektion einen kommerziellen Geflügelbetrieb schnell beeinträchtigen kann. Wenn sich das Virus ausbreitet, kann dies zum Verlust einer Herde und erheblichen finanziellen Folgen führen [2]. Ein Ausbruch erfordert oft, dass der Betrieb strenge behördliche Vorschriften befolgt, einschließlich Keulung und vorübergehender Stilllegung [3].
Da das Virus in Wasser und organischem Material überleben kann, steht die Eindämmung der Übertragungswege im Vordergrund. Da herkömmliche Antibiotika gegen Viren wirkungslos sind, legen Landwirte den Schwerpunkt auf Biosicherheit und Wasserhygiene, um die Umgebung zu kontrollieren, in der das Virus vorkommen könnte [1].
Die Vogelgrippe ist ein „umhülltes“ Virus, was bedeutet, dass es eine äußere Schicht aus Fetten und Proteinen besitzt. Diese Schicht ist notwendig, damit das Virus aktiv bleibt und in die Zellen eines Vogels eindringen kann [5].
HOCl (Hypochlorige Säure) ist ein Oxidationsmittel, das für den Einsatz in Wassersystemen zugelassen ist (PT5). Es ist so konzipiert, dass es mit den organischen Stoffen reagiert, mit denen es in Kontakt kommt, einschließlich der äußeren Schichten und Proteine von Mikroorganismen [5].
Da die Vogelgrippe bekanntermaßen über gemeinsames Trinkwasser übertragen wird, ist die Wasseraufbereitung mit HOCl ein fester Bestandteil der Hygieneroutine. Durch die Bekämpfung der Keimbelastung in den Wasserleitungen trägt HOCl dazu bei, den hygienischen Zustand des Systems aufrechtzuerhalten [6].
Das Watter-System ermöglicht es Landwirten, häufige Übertragungswege durch die Aufbereitung des Trinkwassers zu kontrollieren. Das System nutzt Salz, Wasser und Strom, um vor Ort eine Desinfektionslösung herzustellen, deren Wirkstoff HOCl ist.
Dieser Prozess ermöglicht eine gleichmäßige Verteilung der Lösung in den Trinkwasserleitungen. Das System ist für den Einsatz zur Aufrechterhaltung der mikrobiellen Hygiene in Tränksystemen und zur Kontrolle des Vorkommens von Mikroorganismen in gemeinsam genutzten Wasserleitungen konzipiert.
Unabhängige Laborstudien, wie beispielsweise die von TNO durchgeführten, haben die vom Watter-System erzeugte Lösung unter spezifischen Testbedingungen gegen verschiedene Klassen von Mikroorganismen, einschließlich behüllter Viren, getestet. Durch die Integration dieses Systems können Landwirte im Rahmen ihrer umfassenden Biosicherheitsmaßnahmen ein einheitliches Desinfektionsprotokoll einhalten.
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